pingmap macht Netzwerklatenz sichtbar — in Echtzeit, weltweit, direkt aus deinem Browser. Ein Uni-Projekt, das Physik und Informatik zusammenbringt.
Jede Nachricht die du sendest — eine WhatsApp, ein Google-Aufruf, ein Stream — reist als Lichtimpuls durch Glasfaserkabel. Mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, aber nie ganz so schnell.
Glasfaser überträgt Signale mit etwa zwei Dritteln der Lichtgeschwindigkeit (~200.000 km/s), da Licht im Glas langsamer ist als im Vakuum. Der Rest der Latenz entsteht durch Router, Switches und die reine geografische Distanz.
pingmap macht genau das messbar: Wie lange braucht ein Paket von deinem Rechner zu einem Server in Tokyo, São Paulo oder Kapstadt? Und wie nah ist das an der physikalischen Grenze?
Reale Latenzen liegen deutlich über dem theoretischen Minimum — durch Routing-Umwege, Protokoll-Overhead und Zwischenstationen.
pingmap entstand im Rahmen des Moduls Telekommunikationsnetze im Studiengang Telematik (T24) an der TH Wildau.
Die zentrale Frage: Wie nah sind reale Netzwerklatenzen an der physikalischen Grenze durch die Lichtgeschwindigkeit? Statt das nur in der Theorie zu betrachten, haben wir ein Tool gebaut das es für jeden sichtbar macht — live, aus dem eigenen Netz, weltweit.
Das gesamte Projekt ist Open Source — komplett in Python und JavaScript, ohne externe Abhängigkeiten, deploybar auf einem $5/Monat Server.
Technische Hochschule Wildau
Hochschulring 1
15745 Wildau
Deutschland
Tom Kruger
Studiengang Telematik T24
TH Wildau
tom@tjks.de
Dieses Projekt ist ein nicht-kommerzielles Studienprojekt
der TH Wildau. Alle Messungen erfolgen ausschließlich zu öffentlich erreichbaren Endpunkten.
Quellcode: GitHub →